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Waar duiken op Malta? De beste duikstekken op Malta, Gozo en Comino - Duikvaker 2027

Wo tauchen auf Malta? Die besten Tauchplätze auf Malta, Gozo und Comino

Veröffentlicht am 24. Juni 20265 Min. Lesezeit
Tauchreisen

Überblick über die besten Tauchplätze auf Malta, Gozo und Comino – nach Niveau, Tiefe und Tauchtyp geordnet. Ganzjährig möglich; beste Bedingungen im September (26 °C, optimale Sicht) in Malta-Archipel: Inseln Malta, Gozo und Comino im Mittelmeer.

Du weißt, dass du auf Malta tauchen möchtest – aber wo genau? Das ist die Frage, an der die meisten Taucher scheitern, denn der Inselarchipel bietet Dutzende von Tauchplätzen auf drei Inseln. Im Folgenden stellen wir die bekanntesten Tauchspots vor, jeweils mit Tiefe, Tauchtyp und erforderlichem Niveau. So siehst du auf einen Blick, wo dein nächster Tauchgang auf Malta wartet.

Malta gehört zu den wenigen Reisezielen, an denen du das ganze Jahr über ins Wasser kannst. Die Sichtweite beträgt bis zu 30 oder 40 Meter, an klaren Tagen sogar 50 Meter, die Strömung ist kaum spürbar und der Tidenhub minimal. Keine tropische Farbenpracht, aber kristallklares blaues Wasser, dramatische Felsformationen und Wracks in Hülle und Fülle.

Drei Inseln, drei Arten zu tauchen

Der Archipel besteht aus drei Tauchgebieten, jedes mit seinem eigenen Charakter:

  • Malta ist die größte Insel und bietet die größte Vielfalt: bekannte Wracks, Küstentauchgänge in unmittelbarer Nähe zueinander und das größte Angebot an Tauchzentren.
  • Gozo liegt direkt nördlich von Malta und ist wilder und ruhiger. Hier findest du spektakuläre Felsformationen, Tunnel und Höhlen.
  • Comino ist die kleine Insel dazwischen, nahezu unbewohnt, mit einigen der schönsten Höhlentauchgänge und klarem, flachem Wasser.

Zwischen Malta und Gozo verkehrt die Gozo-Channel-Fähre (Abfahrt ab Cirkewwa im Norden), sodass sich die Inseln problemlos auf einer Reise kombinieren lassen.

Die besten Tauchplätze auf Malta, Gozo und Comino

Nachfolgend die bekanntesten Spots, nach Niveau geordnet. Tiefen und Niveauangaben sind Richtwerte – lass dich stets von einem lokalen Tauchzentrum briefen.

Tauchplatz Insel / Region Tiefe Typ Niveau
Tugboat 2 (Exiles) Malta, Sliema 18 bis 20 m Wrack, Küstentauchgang Anfänger / Kurs
P31 Patrol Boat Comino 18 m Wrack, Bootstauchen Anfänger
HMS Maori Malta, Valletta 16 m Wrack (2. WK), Küstentauchgang Anfänger
Ghar Lapsi Malta, Siggiewi 12 m Höhle, Küstentauchgang Anfänger
Blue Hole + Coral Gardens Gozo, Westküste variabel Höhle, Küstentauchgang Alle Niveaus
Santa Maria Caves Comino Sport-Tiefe Höhlen, Bootstauchen (Fortgeschrittener) Anfänger
Tugboat Rozi Malta, Cirkewwa bis 33 m Wrack, Küstentauchgang Fortgeschritten
Inland Sea Gozo, Westküste 20 bis 30 m (Tech bis 60 m) Tunnel + Wall Fortgeschritten / Tech
P29 Patrol Boat Malta, Cirkewwa bis 36 m Wrack, Küstentauchgang Fortgeschritten
Um El Faroud Malta, Zurieq 25 bis 36 m Wrack (110 m lang) Fortgeschritten
Reqqa Point Gozo bis 27 m Riff, Überhänge Fortgeschritten
Xlendi / Karwela / Cominoland Gozo, Xatt l-Ahmar 40 m Drei Wracks Tech (Deko)
Billinghurst Cave Gozo, Reqqa Point 3 bis 30 m Höhlentauchgang (50 m lang) Cave-zertifiziert
HMS Stubborn Malta 57 m Wrack (U-Boot) Tech

Für Anfänger

Gerade erst angefangen oder möchtest du dich in Ruhe eingewöhnen? Dann bist du beim Tugboat 2 bei Sliema genau richtig – ein Übungswrack auf 18 bis 20 Metern, das du direkt vom Felsstrand aus erreichst. Auch die P31 bei Comino (18 Meter) ist ideal für einen ersten Wracktauchgang: Dank der geringen Tiefe kannst du dort eine ganze Stunde verbringen. Die HMS Maori vor der Küste Vallettas ist das einzige Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg, das für Freizeittaucher zugänglich ist, und mit 16 Metern ebenfalls bestens für Anfänger geeignet.

Für Fortgeschrittene

Wer etwas tiefer tauchen möchte, fährt nach Cirkewwa im Nordwesten, dem vielseitigsten Tauchgebiet Maltas. Hier liegen der fotogene Schlepper Rozi (bis 33 Meter) und das Patrouillenboot P29 (bis 36 Meter), dazu natürliche Bögen und Swim-Throughs. Das Highlight ist die Um El Faroud bei Zurieq: ein 110 Meter langer Tanker, im Volksmund die Königin der Wracks genannt. Achtung: Dies ist ein Küstentauchgang mit steilen Treppen und zehn bis zwölf Minuten Schwimmen bis zum Wrack – nicht unterschätzen.

Für Höhlen- und Techniktaucher

Auf Gozo zieht das Inland Sea die meisten Taucher an: ein 80 Meter langer Tunnel von einem Binnensee aus, der in eine spektakuläre Steilwand mündet (Sporttaucher 20 bis 30 Meter, Techniktaucher bis 60 Meter). Das benachbarte Blue Hole ist der berühmteste Tauchplatz Gozos, besonders seit dem Einsturz des danebenliegenden Felsbogens Azure Window im Jahr 2017. Für echte Techniktaucher gibt es Dutzende historische Wracks bis in 130 Meter Tiefe, darunter das U-Boot HMS Stubborn (57 Meter). Für diese historischen Wracks benötigst du eine Genehmigung von Heritage Malta, die du über eine anerkannte (approved) Tauchschule beantragen kannst.

Vom Ufer oder per Boot?

Der Großteil des Tauchens auf Malta ist Küstentauchen: Du fährst mit einem Mietwagen zum Tauchplatz, die Flasche im Kofferraum. Ein eigenes Fahrzeug ist daher fast unverzichtbar (und Achtung: Linksverkehr). Mit dem Boot fährst du vor allem nach Comino (P31, Santa Maria Caves) und zu einigen Flugzeugwracks, die nur vom Wasser aus erreichbar sind.

Wann ist die beste Zeit zum Tauchen auf Malta?

Du kannst das ganze Jahr über tauchen, aber die Jahreszeiten unterscheiden sich deutlich:

Zeitraum Wassertemperatur Charakter
Dezember bis Februar ca. 14 bis 15 °C Kalt und windig, Trockentauchanzug, geschützte Spots
April bis Mai 16 bis 19 °C Frühling, Wasser noch frisch, Natur in voller Blüte
Juli bis September 24 bis 27 °C Hochsaison, wärmste Zeit, lebhaft
September bis 26 °C Der ideale Zeitpunkt: warm, beste Sicht, weniger Trubel

September gilt für viele Taucher als idealer Zeitpunkt: Das Wasser ist am wärmsten, die Sicht am besten und der Sommerbetrieb hat nachgelassen. Im Sommer reicht ein 3 bis 5 mm Neoprenanzug, von Januar bis Mai empfiehlt sich ein Trockentauchanzug. Den Shorty kannst du zu Hause lassen, denn Wrackpenetrationen, Höhlen und Swim-Throughs erfordern ausreichenden Schutz.

Was erwartet dich unter Wasser?

Malta ist kein tropisches Reiseziel, also erwarte keine Schwärme bunter Riffische. Dafür erwartet dich eine artenreiche Mittelmeerwelt: Muränen, Oktopusse, Meerbrassen, Skorpionfische, Stachelrochen und mit etwas Glück ein Petersfisch oder Barrakuda. Für Makrofotografen ist es ein wahres Nudibranch-Paradies. Eine Warnung: Feuerwürmer sind überall anzutreffen, und ihre leuchtend orangefarbene Farbe ist kein Zufall – Berühren brennt.

Beachte außerdem die Sicherheitsvorschriften. Im stark befahrenen Kanal zwischen Malta und Gozo bist du verpflichtet, eine Code-A-Flagge oder eine Surface Marker Buoy zu führen. Die nächste Dekompressionskammer befindet sich im Mater Dei Hospital in Msida.

Was du sonst noch beachten solltest

Malta liegt etwa drei Flugstunden von Amsterdam entfernt (Air Malta, Transavia) oder direkt ab Eindhoven (Ryanair). Gezahlt wird in Euro, ein Visum ist nicht erforderlich und Englisch wird überall gesprochen. Für deutsche Taucher ist die Einstiegshürde also gering. Einen Reiseadapter mitzunehmen ist jedoch sinnvoll, da Malta britische Dreipolsteckdosen verwendet.

Auf einen Blick

Was
Überblick über die besten Tauchplätze auf Malta, Gozo und Comino – nach Niveau, Tiefe und Tauchtyp geordnet.
Wann
Ganzjährig möglich; beste Bedingungen im September (26 °C, optimale Sicht).
Wo
Malta-Archipel: Inseln Malta, Gozo und Comino im Mittelmeer.
Wer
Taucher aller Niveaus – von Anfängern bis zu Technik- und Höhlentauchern.
Warum
Klares Wasser, kaum Strömung, dramatische Felsformationen, zahlreiche Wracks und ganzjährige Tauchbarkeit machen Malta zu einer der beliebtesten Tauchregionen Europas.
Wie
Hauptsächlich Küstentauchen mit Mietauto; Bootsausflüge für Comino und abgelegene Wracks. Lokale Tauchzentren bieten Briefings, Permits und Bootstouren an.

Wichtige Fakten

  • Malta bietet Sichtweiten von bis zu 50 Metern an klaren Tagen.
  • September: wärmstes Wasser (26 °C), bestes Sicht, weniger Betrieb.
  • Um El Faroud ist ein 110 m langer Tanker – Maltas bekanntestes Wrack.
  • Inland Sea auf Gozo: 80 m langer Tunnel, Sporttaucher bis 30 m, Technik bis 60 m.
  • Für historische Wracks ist ein Heritage-Malta-Permit erforderlich.
  • Kantentauchen dominiert: Mietauto mit Flasche im Kofferraum ist Standard.
  • Nächste Dekompressionskammer: Mater Dei Hospital in Msida, Malta.
  • Malta liegt ca. 3 Flugstunden von Amsterdam entfernt, keine Visumpflicht für Niederländer.

Häufig gestellte Fragen

Welche sind die besten Tauchplätze auf Malta für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich besonders das Tugboat 2 bei Sliema (18–20 m), das P31-Patrouillenboot bei Comino (18 m) und das HMS Maori vor Valletta (16 m). Diese Wracks sind direkt vom Ufer erreichbar, relativ flach und gut für erste Wracktauchgänge geeignet.

Wann ist die beste Reisezeit zum Tauchen auf Malta?

September gilt als idealer Monat: Das Wasser ist mit bis zu 26 °C am wärmsten, die Sicht am besten und der Sommerbetrieb hat nachgelassen. Im Hochsommer (Juli–September) reicht ein 3–5 mm Neoprenanzug, von Januar bis Mai wird ein Trockentauchanzug empfohlen.

Was ist der Unterschied zwischen Tauchen auf Malta, Gozo und Comino?

Malta bietet die größte Vielfalt mit bekannten Wracks und vielen Tauchzentren. Gozo ist rauer und ruhiger, bekannt für spektakuläre Felsformationen, Tunnel und Höhlen wie das Inland Sea und den Blue Hole. Comino ist eine kleine, fast unbewohnte Insel mit klarem, flachem Wasser und schönen Höhlentauchgängen wie den Santa Maria Caves.

Brauche ich ein Auto zum Tauchen auf Malta?

Ja, ein Mietauto ist auf Malta fast unverzichtbar, da der Großteil der Tauchplätze als Ufer- bzw. Küstentauchgänge zugänglich ist und die Ausrüstung direkt mitgenommen wird. Zu beachten ist, dass auf Malta Linksverkehr herrscht. Nur für Comino und einige Flugzeugwracks ist ein Bootsausflug notwendig.

Welche Tauchplätze auf Malta eignen sich für Technik- und Wracktaucher?

Technik- und Wracktaucher finden auf Gozo bei Xatt l-Ahmar drei Wracks in 40 m Tiefe (Xlendi, Karwela, Cominoland) sowie das U-Boot HMS Stubborn auf 57 m. Für historische Wracks bis 130 m Tiefe ist ein Permit von Heritage Malta erforderlich, das über eine anerkannte Tauchschule beantragt wird.

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